Schlagwort: Welterbe

  • Drakensberge

    Wir haben von der N2 einen Abstecher zu den Drakensbergen im Landesinneren am Rande Lesothos gemacht. Geologisch betrachtet ist Südafrika ein Binnenhochland, das in Süden, Westen und Osten von Randschwellengebirgen begrenzt ist. Zum östlichen Rand gehören die Drakensberge, die höchste Gebirgskette Südafrikas mit einer Höhe von bis zu knapp 3.500 Metern. Ein Teil der Drakensberge wurde zum Nationalpark und im Jahr 2000 von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

  • Wandern im Sämen-Nationalpark

    Von Gonder sind wir nach Debark gefahren, dem Eingangstor zum Sämen-Nationalpark. Wanderungen im Park zählen dank des sich tief hindurch windenden Großen Afrikanischen Grabenbruchs zu den schönsten Afrikas. Als Ausgangspunkt unserer Wanderung wählen wir das Simien Hotel, da sein ummauerter Innenhof die einzige Möglichkeit in Debark ist, ein Fahrzeug für ein paar Tage sicher abzustellen.

  • Von Karima nach Adbara

    Es sind noch 600 km bis Khartum. Wir hoffen, dort im Blue Nile Sailing Club andere Afrikafahrer zu treffen und gemeinsam Silvester feiern zu können. Der Tag fängt gut an in Karima, wo es Pyramiden zu sehen gibt. Sie sind zwar nicht so gigantisch wie die Pyramiden von Gizeh, dafür müssen wir sie aber auch nicht mit anderen Touristen und Kameltreibern teilen. Und sie wurden nicht mit soviel Blut erbaut, wie ihre großen Geschwister in Kairo.

  • Camp Salma in Kairo und die Pyramiden von Gizeh

    In Kairo gibt es ein Camp mit Blick auf die Pyramiden: Camp Salma. Camp Salma wird von einer gleichnamigen, etwas resoluten Ägypterin geführt und ist ein Treffpunkt für Afrikafahrer.

  • Weltkulturerbe Nemrut Dağı

    Nemrut Dagi ist die über zweitausend Meter hoch gelegene Grabstätte Königs Antiochos I. von Kommagene. Sie stammt aus dem ersten Jahrhundert vor Christus und beeindruckt durch gut erhaltene, mannshohe Köpfe zerbrochener Statuen und andere in Stein gehauene Monumente. Sie liegen verteilt auf zwei von ehemals drei Terrassen, die um einen etwa dreißig Meter hohen, aus faustgroßen Steinen aufgehäuften Grabhügel, angeordnet sind. Von hier hat man einen fantastischen Ausblick auf das umgebende Bergpanorama und den weit zerklüfteten Atatürksee. Allerdings ist es zu dieser Jahres- und Tageszeit hier oben auch arschkalt.

  • Weltkulturerbe Göreme

    Das Weltkulturerbe Göreme ist eine Tuffsteinlandschaft vulkanischen Ursprungs in Kappadokien. Vor über 1.000 Jahren höhlten die Bewohner der Region die charakteristischen Felstürme aus, die sich über Jahrmillionen durch Erosion aus dem mürben Fels gebildet haben. Sie gruben mehrere Stockwerke hohe und tiefe Wohnhöhlen, um sich vor Überfällen der Muslime zu schützen. Im entstandenen, unterirdischen Labyrinth, das bis zu über 80 Meter tief in die Erde reicht, finden sich mitunter ganze Kirchen. Die Landschaft an der Erdoberfläche erinnert an einen Schweizer Käse.

  • Sinterterrassen von Pamukkale

    Die Sinterterrassen von Pamukkale sind für uns das erste der vielen Naturphänomene, die es in der Türkei zu bestaunen gibt. 35 Grad warmes, kalkhaltiges Wasser überströmt einen breiten Hang, kühl dabei ab und bildet durch die Kalkablagerungen poolartige Terrassen, und Wellenmuster wie das Meer im sandigen Untergrund. Das Sonnenlicht taucht den Hang in gleißendes, weißes Licht wie im Winter der Schnee.

  • Weltkulturerbe Kotor

    Kroatiens Grillkultur haben wir sehr genossen: leckere Cevapcici, wunderbares Lammfleisch, zart gegrillte Kalmare, abgerundet durch Aivar-Paste mit Gemüsezwiebeln, und dazu erfrischende Tomatensalate, kräftige Weine und hervorragendes Pivo. Beim Einkauf all dieser Leckereien stößt man leider jedoch oftmals auf gelangweilte bis hin zu genervte Bedienungen, sicherlich auch ein Phänomen der späten Reisesaison. Trotzdem fühlten wir uns nicht sonderlich willkommen.

  • Weltkulturerbe Dubrovnik

    Dubrovnik, die um 615 vor Christus gegründete „Perle der Adria“ war eine der wichtigsten Seemächte des Mittelmeeres ab dem 13. Jahrhundert. Die vollständig erhaltene Altstadt mit ihren prächtigen Bauten im romanischen, gotischen und barocken Stil liegt, von einer mächtigen Festungsanlage umgeben, auf einer Halbinsel und ist das Herz Dubrovniks.