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Wandern im Goukamma Nature Reserve

Und weiter geht es zur nächsten Naturschönheit an der Küste, dem Goukamma Nature Reserve bei Knysna und Lake Pleasant. Es liegt im Herzen der berühmten Garden Route, einem der schönsten und beliebtesten Reiseziele Südafrikas. Die Garden Route ist der Streckenabschnitt der N2 zwischen Humansdorp kurz hinter Port Elizabeth und Swellendam, wobei ihr Herzstück der Abschnitt zwischen Mossel Bay und der Storms River Mündung im Tsitsikamma National Park ist.
Eigentlich wollten wir im Tsitsikamma National Park den weltberühmten Otter Trail laufen, doch als wir dort ankamen mussten wir feststellen, dass wir ein Jahr im Voraus hätten buchen müssen – na toll. Der Otter Trail läuft 5 Tage und 80 Kilometer entlang der Küste parallel zur Garden Route.
Historisch betrachtet verläuft die Garden Route übrigens in der Gegenrichtung, denn entlang dieser Route verlief eine der ersten Siedlungsbewegungen der Buren. Die Buren, die sich selbst Afrikaners nennen und im Deutschen früher auch als Kapholländer oder Weißafrikaner bezeichnet wurden, sind die europäisch stämmigen Einwohner Südafrikas und Namibias. Sie stammen von den zumeist niederländischen, aber auch deutschen und französischen Siedlern ab, die sich seit Mitte des 17. Jahrhunderts am Kap der Guten Hoffnung niederließen.

Als Ersatz für den Otter Trail machen wir nun zumindest eine Tageswanderung im Goukamma Nature Reserve. Sie führt kilometerlang durch eine weitläufige, unberührte Dünenlandschaft mit traumhaften Ausblicken auf das Meer und den natürlichen Sandstrand, auf dem wir dann auch zurück laufen. Allerdings kommt die Flut, und der Strand wird immer schmaler. Zurück in die Dünen führt kein Weg, und wegen ihrer steilen und hohen Abbruchkanten besteht keine Chance, vom Strand weg zu kommen. Am Ende wird es ganz schön knapp, und wir sind froh, keine nassen Füße zu bekommen oder gar den Rest in der rauen See schwimmen zu müssen.

Goukamma Nature Reserve

Goukamma Nature Reserve

Goukamma Nature Reserve

Goukamma Nature Reserve

Goukamma Nature Reserve

Goukamma Nature Reserve

Goukamma Nature Reserve

Wandern im Blyde River Canyon

Von Tofo sind wir nach Maputo, Mosambiks Hauptstadt im äußersten Süden des Landes, gefahren und haben einen kurzen Zwischenstop gemacht. Dann haben wir Richtung Westen die Grenze zu Südafrika überquert. Im grenznahen Städtchen Nelspruit treffen wir seit langer Zeit auf den ersten Supermarkt – eine richtige Shopping Mall –, und unsere Begeisterung über volle Regale ist riesig. Zu Hause ist das Einkaufen im Supermarkt eine lästige Pflicht, nach Monaten in Afrika ist es eine wahre Wonne. Weiß und Schwarz gehen hier in Nelspruit wie selbstverständlich im selben Supermarkt einkaufen.

Von Nelspruit geht es dann allerdings auf kleinen Straßen weiter Richtung Norden um den Krüger Nationalpark herum, und es ist nichts mehr zu sehen von schwarz-weißer Einheit. Nur wenige Schwarze haben es in den Städten zu Wohlstand gebracht. Die ländlichen Gebiete sind meist im Besitz weniger weißer Farmer, für die die schwarze Bevölkerung arbeitet. Entsprechend argwöhnisch werden wir beäugt, während wir uns unseren Weg zum nördlichen Eingang des Krüger Nationalparks bei Olifants suchen.

Auf halber Strecke erreichen wir das Blyde River Canyon Nature Reserve, um dort zu übernachten und am nächsten Tag zu wandern. Zu unserer Wanderung am nächsten Tag kommt es allerdings nicht, denn der Weg ist derzeit nicht begehbar. Schade, denn der Blyde River Canyon liegt in einer wunderschönen Landschaft, die Lust auf mehr von Südafrika macht.

Blyde River Canyon

Blyde River Canyon

Wandern im Sämen-Nationalpark

Von Gonder sind wir nach Debark gefahren, dem Eingangstor zum Sämen-Nationalpark. Wanderungen im Park zählen dank des sich tief hindurch windenden Großen Afrikanischen Grabenbruchs zu den schönsten Afrikas. Als Ausgangspunkt unserer Wanderung wählen wir das Simien Hotel, da sein ummauerter Innenhof die einzige Möglichkeit in Debark ist, ein Fahrzeug für ein paar Tage sicher abzustellen.

Der Weg nach Debark erwies sich als reifenmordende Schotterpiste – doch nicht nur damit sahen wir uns konfrontiert. Viele der Menschen im Hochland Äthiopiens sind wesentlich ärmer als diejenigen in den niedriger gelegenen, fruchtbareren Regionen. Wir bekamen das hautnah zu spüren: immer seltener ein herzliches Lächeln, immer häufiger bettelnde Kinder. Wenn wir nicht anhielten, quittierten einige es mit Steinwürfen. Eine Delle in unserem Sprinter zeugt davon.
Ein Teil der Probleme ist hausgemacht. Die männliche Bevölkerung treibt meist träge das Vieh vor sich her oder sitzt einfach nur herum, während die weibliche Bevölkerung Schwerstarbeiten verrichtet. Tief gebeugt und mit gekrümmten Rücken sieht man Frauen wie Mädchen unvorstellbare Lasten tragen. Darüber hinaus bekommen die Äthiopier mehr Kinder, als ihr Land versorgen kann. Deshalb müssen sie in Landstriche ausweichen, die regelmäßig von Dürreperioden heimgesucht werden.
In der Konsequenz reiht sich in den Dörfern des Hochlands nun Hilfsorganisation an Hilfsorganisation. Es gibt Projekte zum Bau von Bildungseinrichtungen, Kindergärten und Waisenhäusern, Projekte zum Aufbau einer touristischen Infrastruktur, Projekte zur Einrichtung einer medizinischen Versorgung und zur Aufklärung über AIDS, Projekte für ertragreichere Landwirtschaft, Projekte gegen und Prostitution, Projekte zum Schutz der Frauenrechte und viele andere mehr. Äthiopien ist eines der Länder, die weltweit am meisten Entwicklungshilfe erhalten haben und immer noch erhalten.
Doch die Entwicklungshilfe war in der Vergangenheit meist reine Symptombekämpfung und hat die Menschen abhängig und unselbständig gemacht. Sie nahm den Äthiopiern mit kostenlosen Hilfsgütern aus westlicher Herstellung und Überschussproduktion die Eigenverantwortung und den Bauern sowie anderen Unternehmern einen Teil ihrer Lebensgrundlage. Äthiopien wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten derart mit Geldern und Hilfsgütern überschüttet, dass die Hilfsorganisationen gar nicht mehr wussten, wohin sie damit sollten. Was nicht in den Taschen und Lagern korrupter Regierungsmitglieder oder gar Entwicklungshelfer landete, wurde zwangsweise ausgeteilt und ausgegeben, egal ob notwendig und sinnvoll oder nicht. Das Wirtschaftssystem Äthiopiens wurde in weiten Teilen aus den Angeln gehoben, und korrupte Regierungsmitglieder profitierten davon auch noch. So ist es kein Wunder, dass sich an der Situation in Äthiopien kaum etwas ändert: sie ist von einigen Profiteuren in Schlüsselpositionen gewollt.
Inzwischen geht die Entwicklungshilfe mehr und mehr zur Anleitung zur Selbsthilfe über. Das ist auch dringend notwendig. Aber das Ziel muss sein, Äthiopien mittelfristig wieder sich selbst zu überlassen, damit das Land zu einem Gleichgewicht finden kann.
Unsere Hilfe sollte sich auf Bildung und die nicht selbst von den Entwicklungsländern verschuldeten Probleme wie die Folgen der Globalisierung beschränken. Genau genommen dürften wir es zu diesen Problemen gar nicht erst kommen lassen. Darüber hinaus müssen wir den Entwicklungsländern fairen Zutritt zu unseren Märkten gewähren und die Spekulation mit Lebensmitteln verbieten. Gerade letztere hat in letzter Zeit die Preise auf Grundnahrungsmittel in Afrika vervielfacht. Selbst für uns als Europäer sind die hiesigen Nahrungsmittelpreise hoch. Wenn die westlichen Nationen weiter nicht handeln und vom Elend der Entwicklungsländer profitieren, steht die nächste Hungerkatastrophe bald bevor – und es wird keine Dürre die Ursache sein, sondern wir.
Dabei gibt es jedoch ein Problem: Entwicklungshilfe hat die Tendenz, sich selbst zu erhalten. Sie ist für viele Entwicklungshelfer Berufung, Lebensunterhalt oder Karriere. Andere Entwicklungshelfer und -organisationen sind religiöse Eiferer, die unter dem Deckmantel von Entwicklungshilfe Missionierung betreiben. Sie alle haben kein natürliches Interesse an einer Beendigung von Entwicklungsprojekten.

Ein Beispiel für ein sinnvolles und erfolgreiches Entwicklungsprojekt ist der Von Gonder sind wir nach Debark gefahren, dem Eingangstor zum Sämen-Nationalpark. Wanderungen im Park zählen dank des sich tief hindurch windenden Großen Afrikanischen Grabenbruchs zu den schönsten in Afrika. Als Ausgangspunkt unserer Wanderung wählen wir das Simien Hotel, da sein ummauerter Innenhof die einzige Möglichkeit in Debark ist, ein Fahrzeug für ein paar Tage sicher abzustellen. unseres Nachbarlandes Österreich. Durch integrierte Entwicklungsprojekte wie dieses lassen sich die Lebensbedingungen von Menschen verbessern und gleichzeitig die Umwelt schützen. Der Park schützt nicht nur die einzigartige Natur, sondern bietet den Rangern, Guides, Scouts, Mulitreibern, Sack- und Leinenherstellern, Lebensmittelverkäufern, Unterkunftsbetreibern und Fahrdienstleistern ein Auskommen. Außerdem erhalten die ansässigen Bauern Wissen zu einer effektiveren Bewirtschaftung ihrer Felder.

Früh am Morgen rüsten wir uns für eine viertägige Wanderung durch den Park. Die Rucksäcke sind gepackt: Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr und Klamotten lasten schwer auf unseren Schultern, während unsere Essens- und Wasservorräte auf einem Pferd festgezurrt werden. Ja, das Wandern hat hier richtigen Expeditionscharakter mit Esel oder Pferd, Treiber und einem Scout. Unser Scout ist nur mit einem Gewehr ausgerüstet wird uns in den nächsten vier Tagen leichtfüßig vorauseilen, während wir hinter ächzen werden. Eigentlich bevorzugen wir es, alleine zu wandern, aber die Wasserversorgung entlang der Strecke ist nicht sichergestellt, und tragen könnten wir das zusätzliche Gewicht alleine nicht. Außerdem ist der Scout obligatorisch, weil der Weg nicht markiert ist und um uns vor eventuellen Zwischenfällen mit Wildtieren zu schützen. Immerhin können wir auf einen Guide verzichten, der uns den ganzen Weg über mit Informationen versorgen würde.

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Nachdem das Pferd bepackt ist, geht es endlich los. Wir erwarten eine leichte erste Tagesetappe und einen gemächlichen Anstieg von 3.000 auf 3.500 Meter Höhe zum eigentlichen Parkeingang. Diese Vorstellung soll sich im Verlauf des Tages jedoch als ziemlich naiv herausstellen. Über 30 Kilometer geht es auf und ab, auf und ab, auf und ab.

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Wir haben die Höhe unterschätzt und sind nicht ausreichend akklimatisiert. Schon nach der Hälfte der Strecke wird jeder Schritt zur Qual und zerrt an unseren Nerven. Wir fühlen uns schwach, physisch und mental, und wegen einer Lappalie geraten wir in einen scheinbar überflüssigen Streit. Die lange Reise fordert ihren Tribut. Seit Anatolien hatten wir mit Ausnahme von Israel kaum eine Erholungsmöglichkeit: kein Feldweg, der in ein verstecktes kleines Wäldchen geführt hätte, kein Baum, der einen Sichtschutz gewährt hätte, kein Café, das zum Regenerieren eingeladen hätte, überall neugierige Menschen, die uns kaum zur Ruhe kommen ließen. Und wenn wir einmal auf einem Campingplatz Station machen konnten, dann war es entweder kein schöner Ort, oder wir hatten zuviel zu tun, als dass wir unsere Batterien hätten aufladen können. Außerdem haben wir das Lariam, das wir seit dem Sudan als Malariaprophylaxe nehmen, im Verdacht, dass es unsere Physis und Psyche schwächt.
Wir sind vollkommen ausgelaugt, und durch die physische Anstrengung auf dieser Wanderung und den Streit kommt nun alles an die Oberfläche. Der Streit soll sich jedoch als reinigendes Gewitter erweisen. Wir werden uns unseres Zustandes mit aller Deutlichkeit bewusst und fangen an, die Weichen für unsere Reise in den nächsten Tagen neu zu stellen. Wir beschließen, nicht jeder Sehenswürdigkeit hinterherzujagen und noch weniger Zeit an Orten zu verbringen, die uns keine Energie geben können oder uns gar die Energie rauben. Wir werden länger an denjenigen Orten verweilen, die uns Energie geben können. Das werden verstärkt auch Orte sein, an denen nicht zu viele Menschen um uns herum sind. So schön das Zusammensein mit Einheimischen und anderen Afrikafahrern ist, so schnell können wir uns dabei selbst aus den Augen verlieren. Privat zu sein und wirklich Zeit füreinander zu haben auf einer solchen Reise ist ein nicht zu unterschätzender Luxus, den wir uns zukünftig aktiver verschaffen müssen. Das Lariam werden wir obendrein absetzen und stattdessen den Wirkstoff Doxycyclin nehmen, der nicht viel weniger effektiv ist, aber weniger Nebenwirkungen hat und außerdem günstiger ist.

Doch all das hilft uns in unserem gegenwärtigen Elend wenig. Endlos zieht sich der Tag. Einzig die ersten Ausblicke auf den Großen Afrikanischen Grabenbruch und eine Gruppe Paviane können uns ein wenig aufmuntern.

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Viel Zeit dafür haben wir jedoch nicht, denn laut unseres Scouts hinken wir dem Zeitplan mächtig hinterher, und wir müssen noch bei Tageslicht im ersten Camp ankommen. So schleppen wir uns denn weiter – irgendwann müssten wir doch endlich dort sein. In diesem Glauben quälen wir uns noch Stunden, bis in die Dämmerung hinein, als wir schließlich, am Ende unserer Kräfte, dem Kriechen näher als dem Gehen, endlich im Camp ankommen. Völlig erschöpft lassen wir unsere Rucksäcke ins Gras fallen, bauen das Zelt auf, und kochen uns mit letzter Kraft eine Nudelsuppe zum Essen. Gierig und zitternd verschlingen wir das freudlose Mahl, lassen die Löffel fallen und sinken in einen tiefen, traumlosen Schlaf – im gegenseitigen Einvernehmen, dass wir nicht weiter-, sondern am nächsten Tag zurücklaufen werden.

Aber es kommt anders. Nach einem einigermaßen erholsamen Schlaf schöpfen wir neuen Mut und ringen uns dazu durch, es doch zu versuchen. Weitere 500 Meter Höhenunterschied stehen auf dem Programm, aber nur ein größeres Tal dazwischen, das es zu durchschreiten gilt. Und wir werden für unsere Entscheidung belohnt mit dem schwindelerregenden Ausblick auf einen tiefen Wasserfall und einer Gruppe einiger hundert Paviane.

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Zum Schluss müssen wir allerdings doch noch einmal die Zähne zusammenbeißen. Der finale Anstieg aus dem Tal heraus bis auf Höhe des Camps ist steil und hat es in sich. Zwei Stunden mühen wir uns, bis das Camp endlich in Sicht ist. Erneut sind wir vollkommen erschöpft, als wir unser Tagesziel erreichen.

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Für den nächsten Tag steht der Aufstieg zum knapp 4.000 Meter hohen Imet Gogo auf dem Programm – und anschließend der Rückweg zurück zum ersten Camp. Wieder nehmen wir uns vor, dass wir uns das nicht antun und gleich zum ersten Camp zurücklaufen werden. Und wieder kommt es anders. Aufgeben fällt manchmal schwerer, als sich weiter zu schinden. Doch schließlich sind wir wegen der versprochenen Aussicht vom Imet Gogo auf den Großen Afrikanischen Grabenbruch hier. Also bauen wir früh morgens unser vom Raureif überzogenes Zelt ab und packen unsere Rucksäcke, bereit, die nächsten Qualen auf uns zu nehmen.

Sämen-Nationalpark

Mittlerweile sind wir jedoch schon viel besser an die Höhe gewöhnt, und der Aufstieg fällt leichter als erwartet. Und wir werden für unsere Mühen fürstlich belohnt: Die Aussicht ist fulminant, und endlich kommt das Fischaugenobjektiv zum richtigen Einsatz.

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Sämen-Nationalpark

Eigentlich haben wir es ja eilig, denn es wartet ja noch der lange Abstieg mit anschließendem, knackigem Aufstieg zurück zum ersten Camp. Doch die Aussicht ist so fantastisch, dass wir sie in vollen Zügen auskosten und uns erst nach einer Stunde wieder auf den Weg machen.

Mit jedem Meter bergab fällt uns das Laufen zunehmend leichter. Relativ schnell sind wir unten im Tal meistern die erste Hälfte des abschließenden Aufstieg. In der zweiten Hälfte müssen wir dann allerdings doch noch einmal leiden. Aber selbst unserem Scout geht es nicht besser. Er setzt sich unvermittelt an den Straßenrand und klagt über starke Kopfschmerzen. Das wundert uns nicht, wenn er den ganzen Tag nichts trinkt. Also geben wir ihm von unserem Wasser und eine Orange, um ihn wieder aufzupäppeln. So schnell kann sich das Blatt wenden: An den ersten beiden Tagen ist er uns noch ständig davongelaufen, nun müssen wir auf ihn Rücksicht nehmen. Glücklicherweise erholt er sich schnell, und wir gehen das letzte Stück Seite an Seite.

Am letzten Tag schließlich laufen wir den Weg vom ersten Tag wieder zurück. Obwohl es nun tendenziell bergab geht, zieht sich die Strecke wieder endlos. Es ist natürlich auch nicht sonderlich motivierend, dieselbe Route noch einmal zu laufen, wenn auch in umgekehrter Richtung. Aber immerhin können wir nun mitleidig auf diejenigen blicken, die uns entgegenkommen und die Tortur noch vor sich haben. Da fühlt man sich doch gleich schon besser!

Ausreise Israel und Einreise Ägypten

Ohne konkrete Erwartungen waren wir nach Israel gekommen, doch das Land hat uns von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es begann schon an der Grenze, also uns die freundlichen Grenzbeamten die Einreise so leicht wie möglich machten, und das, obwohl wir zuvor auch durch Syrien gereist waren. Nicht einmal eines der gefürchteten Interviews mussten wir über uns ergehen lassen, und nur ein vernachlässig kleiner Teil unseres Gepäcks wurde den normalerweise extensiven Sicherheitskontrollen unterzogen.
Von den Surfern in Bet Yannay wurden wir wie Freunde aufgenommen. Wir konnten zwei Wochen lang an ihrem Leben teilhaben und von ihnen viel über das Land erfahren. Sie gaben uns zahlreiche Tipps und halfen uns bei der Organisation der Weiterreise. Unser großer Dank geht hier vor allem an Oded und Tamari. Besonders Oded können wir gar nicht genug danken. Wir durften uns bei ihm wie zuhause fühlen, unsere Wäsche waschen, und er half uns, unseren Wagen für die nächsten 10.000 Kilometer fit zu machen. Und auch sonst können wir gar nicht genug betonen, wie freundlich und vorurteilsfrei wir überall aufgenommen wurden trotz der tragischen Geschichte, die unsere Völker verbindet.
Darüber hinaus bietet Israel mit dem quirligen Tel Aviv und dem kulturell zutiefst beeindruckenden Jerusalem zwei Städte, die man einfach gesehen und erlebt haben muss. Das Land selbst ist trocken, aber von großer Schönheit: so zum Beispiel die in weiten Teilen noch unberührte Mittelmeerküste, das leider nicht mehr unberührte aber trotzdem wunderschöne Tote Meer, das Rote Meer und die Felswüsten im Süden.
Eines Tages werden wir nach Israel zurückkehren und hoffentlich Oded und die anderen wiedersehen. Und wir würden gerne den Israel Trail laufen – einen knapp 1.000 Kilometer langen Wanderweg kreuz und quer durch das ganze Land.

Mit einem guten Gefühl und ohne lästige Durchsuchung verlassen wir Israel. Entgegen der Einreiseformalitäten können wir den Ausreisestempel jedoch nicht auf ein Extrablatt bekommen. Der israelische Zoll musste uns schon bei der Einreise einen kleinen Zusatzstempel mit einer Codierung an einer unauffälligen Stelle in den Pass drucken – aber zumindest ohne hebräische Schriftzeichen. Diesen hatten wir noch nicht als Problem betrachtet. Nun stellt sich jedoch heraus, dass auf derselben Passseite auch der Ausreisestempel platziert werden muss. Der Ausreisestempel enthält zwar ebenfalls keine hebräischen Schriftzeichen, aber es ist ein dickes schwarzes Dreieck, das kaum zu übersehen ist.
Außerdem mussten wir uns in Eilat ein Visum für Ägypten besorgen. Während Fluggäste es problemlos bei der Einreise erhalten, erhalten Überlandreisende an der israelisch-ägyptischen Grenze lediglich ein Visum für den Sinai, da der Sinai, obwohl Ägypten zugehörig, diesbezüglich souverän verwaltet wird. Eine Grenze zwischen Sinai und Ägypten oder eine Dienststelle, an der man das Visum für das Ägypten westlich des Suezkanals und des Roten Meeres erhalten könnte, existiert nicht.
Das ägyptische Konsulat in Istanbul hatte uns mitgeteilt, auch bei der Einreise über den Sinai werde an der Grenze ein für ganz Ägypten gültiges Visum ausgestellt. Infolge dieser Fehlinformation mussten wir uns das Visum im ägyptischen Konsulat in Eilat besorgen, und „Eilat“ steht nicht zu übersehen in der ersten Zeile des Visumstempels. Wenn das mal gut geht, denn die Durchreise durch den Israel nicht gesonnenen Sudan ist die einzige Möglichkeit, mit vertretbarem Aufwand in das südliche Afrika zu gelangen.

In Taba an der Grenze zu Ägypten müssen wir wieder eine Durchsuchung über uns ergehen lassen. Zwei Zollbeamte nehmen unseren Sprinter in Augenschein. Immerhin sind sie im Gegensatz zu den jordanischen Kollegen recht höflich. Ihr besonderes Interesse gilt unserer großen Bücherkiste, dem vollgestopften Medizinschränkchen und Christianes Handtasche.
Genüsslich durchstöbert einer der Beamten jeden Winkel der Tasche, zieht jedes Döschen oder Fläschchen vorsichtig heraus und hält es mit einem fragenden Blick in die Höhe. Genauestens lässt er sich von Christiane erklären, wofür das jeweilige Wässerchen da ist und ob es denn auch gut rieche.
Aus unserer Medizinbox fischt der andere Kollege unterdessen zielsicher zwei allseits bekannte blaue Tabletten in Rautenform heraus, die wir zum Ausprobieren und vergleichsweise günstig in der Türkei gekauft haben. Mit einem wohlwissenden Grinsen hält er die Packung in die Höhe und fragt mich, wofür die denn seien. Das ist für noch mehr Spaß im Bett, erkläre ich verlegen. „You wanna try?“ Tatsächlich lässt er die Packung nach kurzer Rückversicherung freudig in seiner Tasche verschwinden. Und sein Gesichtsausdruck verrät, dass er die folgende Nacht kaum erwarten kann…
Als nächstes steht uns der Behördengang bevor: Zoll, Versicherung und Verkehrsamt. Und sie wollen alle nur unser Bestes: unser Geld. Dem schmierigen, feisten Typ vom Zoll sieht man schon von weitem an, dass er den ganzen Tag kaum einen Finger krumm macht, und wenn er sich doch einmal bewegen muss, muss er sich vor Anstrengung sofort die Schweißperlen von der Stirn wischen. Das, obwohl selbst wir es bei den moderaten Temperaturen gut aushalten können und es in seinem Büro angenehm kühl ist. Er erklärt uns, dass er aus meinem Pass und aus dem Carnet des Passages von insgesamt vier Seiten je drei Kopien benötigt. Schwer atmend geleitet er uns ein Stockwerk höher zu einem anderen Büro, in dem einvorzeitliches Kopiergerät steht.
Während er entschwindet, eröffnen uns die Kollegen aus dem Büro, dass jede Kopie zwei Ägyptische Pfund koste. Das sind umgerechnet 25 Cent – für ägyptische und selbst deutsche Verhältnisse ziemlich viel Geld. Das geben wir ihm dann auch zu verstehen, und tatsächlich ist er bereit, die Summe auf zwanzig Pfund abzurunden. Doch wir sind immer noch nicht begeistert und lamentieren weiter. Dann geht plötzlich alles ganz schnell: „Fourtyeight.“, lautet sein nächstes Angebot. So läuft das hier also.
Christiane protestiert lautstark, und im nächsten Moment sind wir schon bei 96 Pfund. Das wären schon zwölf Euro für ein Duzend Kopien. „Mensch, halt die Klappe!“ gebe ich Christiane höchst unfein aber wohlwissend, dass jeder weitere Nachsatz den Preis weiter verdoppeln würde, zu verstehen. Christiane ist verständlicherweise kaum zu beruhigen, und auch ich koche innerlich. Ich würde dem Kerl am liebsten an die Kehle gehen, aber ich beherrsche mich natürlich.
Durch schnelles Zurückrudern und besänftigende Töne können wir uns aber immerhin wieder auf den Normalpreis verständigen. Mangels Alternativen akzeptieren wir, schließlich sitzen wir hier im Niemandsland und haben keine Chance, woanders Kopien herzubekommen. Wie wir später aus Gesprächen mit anderen Afrikafahrern erfahren, wird auf diese Weise an vielen Grenzen abgezockt, und auch das Mitbringen eigener Kopien ist in der Regel zwecklos, da sie von den Behörden nicht akzeptiert werden.
Mit den teuer bezahlten Kopien und – was noch viel schlimmer ist –, einem zutiefst verunsicherten Gefühl gehen wir zurück ins Büro des Zollbeamten und legen ihm die Kopien vor. Er erklärt uns nun das weitere Prozedere. Bei ihm sollen wir fünfhundert Pfund Zollgebühren zahlen, noch einmal fünfhundert Pfund soll die Versicherung kosten, und die Verkehrsbehörde verlangt noch einmal einen, im Vergleich zu den anderen Summen nicht weiter ins Gewicht fallenden Betrag. Insgesamt sind es rund tausendzweihundert Pfund beziehungsweise hundertfünfzig Euro. Da die Deutsche Botschaft in Kairo keinerlei Informationen zu den Kosten an der Grenze nennt, können wir überhaupt nicht einschätzen, ob wir hier abgezockt werden oder nicht. Nach der Erfahrung mit den Kopien fühlen wir uns ziemlich ausgeliefert. Im Büro des Zollbeamten hängt eine Preistafel für Zoll, Versicherung und Verkehrsbehörde. Seine Angaben zu Versicherung und Verkehrsbehörde stimmen, aber die fünfhundert Pfund für den Zoll sind viermal so hoch wie der Preis auf der Tafel. Wir verlangen eine Erklärung, und nach langwieriger Diskussion meinen wir aus dem miserablen Englisch herauszuhören, dass der Preis auf der Tafel nur für den Sinai gelte und nicht für das übrige Ägypten.
Wir glauben ihm nicht, müssen die Situation aber erst einmal in Ruhe besprechen. Da wir in Eilat ohnehin nicht genügend Geld gewechselt hatten – Gott sei Dank, denn wie wir jetzt erfahren, haben wir bei dem Halsabschneider nur 75 Prozent des tatsächlichen Werts erhalten –, nutzen wir die Gelegenheit, um zum Geldautomaten zu laufen. Der Geldautomat befindet sich in einem anderen Gebäude. So haben wir genügend Zeit, uns einen Plan auszudenken. Wir beschließen, alle Register zu ziehen und zu versuchen, mit dem Chef des Zolls zu sprechen oder anderenfalls in Gegenwart des Zollbeamten ein Telefonat mit der Deutschen Botschaft in Kairo zu simulieren.
Zum Chef des Zolls werden wir erwartungsgemäß nicht durchgelassen. Die Obrigkeitshörigkeit in Ägypten wie auch anderen arabischen und afrikanischen Ländern ist sehr ausgeprägt, der Führungsstil patriarchalisch, und es gibt wohl keine größere Horrorvorstellung für die hiesigen Beamten, als sich vor seinem Vorgesetzten verantworten zu müssen. Dementsprechend versetzen wir die ganze Behörde in Aufregung, auch wenn man versucht, es vor uns zu verbergen. Allerdings kann das auch nach hinten losgehen und sich nachteilig für uns auswirken. Wir sind skeptisch, ob es eine gute Idee war, halten aber an unserer Einschüchterungstaktik fest. Wenn man mit neuen Situationen konfrontiert ist, muss man auch einmal die Grenzen ausloten.
So simuliere ich dann schließlich, zurück im Büro des Zollbeamten und nach weiterer fruchtloser Diskussion, ein Telefonat mit unserer Botschaft. Der Beamte bleibt aber äußerlich gelassen. Entweder ist er ziemlich abgebrüht, oder seine Erklärung zum veranschlagten Geldbetrag entsprach doch der Wahrheit. Da wir jetzt nur noch die Möglichkeit hätten, die Zahlung zu verweigern und für unbestimmte Zeit abzuwarten, was passiert, entscheiden wir uns, zu zahlen. Später erfahren wir wiederum von anderen Travellern, dass sie den gleichen Betrag gezahlt haben. Wir hätten also nichts erreicht.
Der Aufruhr hat aber auch sein Gutes. Im Versicherungsbüro und bei der Verkehrsbehörde werden wir schnellstens und ohne weitere Probleme abgefertigt. Als Extraservice schraubt man uns sogar die ägyptischen Nummernschilder, mit denen wir nun herumfahren müssen, in unsere Nummernschildhalterungen. Dieser Service blieb allen anderen Afrikafahrern, mit denen wir in Ägypten gesprochen haben, verwehrt. Sie mussten ihre Nummernschilder selbst mit Panzerband befestigen. Alles in allem dürfen wir vergleichsweise nach nur weniger als drei Stunden weiterfahren. „Welcome to Egypt!“

Ausreise Israel und Einreise Ägypten

Ausreise Israel und Einreise Ägypten

Wandern im Pindos

Vom griechischen Gebirgsdorf Monodendri aus wollen wir eine mehrtägige Wanderung durch den nördlichen Pindos unternehmen. Zwischen den Wanderetappen wird in den Dörfern übernachtet. Zelten ist nicht gestattet.
Deshalb erkundigen wir uns in einem der kleinen Hotels zunächst nach den Übernachtungspreisen. Eine Übernachtung kostete überall rund 50 Euro, erfahren wir. Wenn wir die Wanderung machen wollten, könnten wir den Sprinter gegen eine Übernachtung stehen lassen.
Wir sind zögerlich, ob wir uns das leisten möchten und beschließen, zunächst einen Kaffee auf der gemütlichen kleinen Terrasse eines anderen Hotels Trinken zu gehen. Auch dort fragen wir nach dem Übernachtungspreis. Etwas skeptisch betrachtet uns der Hotelbesitzer und nennt ebenfalls einen Preis von 50 Euro. Dann schiebt er leicht verlegen ein „p’r p’rs’n“ nach. Geht’s noch? Gut dass wir noch einmal gefragt haben. Dann hat sich das mit der mehrtägigen Wanderung erledigt, das ist uns eindeutig zu teuer.

Wir bezahlen und gehen nacheinander noch zur Toilette. Ich drücke den Spülknopf, aber er greift ins Leere, und es tut sich überhaupt nichts. So kann ich nicht gehen, der Nachfolger würde im Gesicht bunt anlaufen und in Ohnmacht fallen. Schlau wie ich bin, nehme ich den Spülkastendeckel ab und sehe nach dem Rechten. Hm, sieht ganz anders aus als ich das kenne. Ich drücke und ziehe, wo es mir potenziell sinnvoll erscheint und halte wenig später den Schwimmer in der Hand. Nicht gut! Wer sich mit Toilettenspülungen auskennt weiß, was nun geschieht: Der Spülkasten läuft weiter voll, ohne dass das Wasser abliefe. Ich versuche krampfhaft, den Wasserzulauf zu schließen und gleichzeitig den Schwimmer wieder an seinem angestammten Platz anzubringen. Nach ein paar Versuchen gelingt mir das auch mehr oder weniger, aber richtig festsitzen tut er nicht. Als ich ihn loslasse, sackt er dann auch zu stark zur Seite, und der Spülkasten läuft weiter voll. Mit einer akrobatischen Höchstleistung gelingt es mir aber, den Toilettendeckel zu greifen und wieder aufzusetzen und damit gleichzeitig den Schwimmer in einer Position einzuklemmen, so dass der Kasten nicht weiter volläuft. Geschafft, aber gespült habe ich davon natürlich noch nicht. Ich funktioniere den nebenstehenden Mülleimer kurzer Hand um, fülle ihn am Waschbecken mit Wasser und spüle dann damit. Nachdem ich den Vorgang noch zweimal wiederholt habe, wasche ich mir schnell die Hände und suche das Weite, denn mir ist klar, dass der nur lose aufgesetzte Schwimmer sich jeden Moment wieder ablösen und eine erstklassige Überschwemmung anrichten kann. Das aber doch bitte erst, wenn wir außer Sichtweite des Hotelbesitzers sind!

So einfach unverrichteter Dinge wieder abziehen wollen wir allerdings nicht und beschließen, vom nächsten Ort aus auf den Wanderweg zu stoßen, ihn ein Stück zu gehen und am selben Tag wieder zurück zu laufen. Der nächste Ort stellt sich jedoch als reiner Aussichtspunkt über die grandiose Vikosschlucht heraus. Mit rund 1.000 Metern ist sie die tiefste Schlucht der Erde.

Pindos

Bei dem imposanten Ausblick in die schier unendliche Tiefe bekommen wir tatsächlich etwas wackelige Beine. Von dort auf den Wanderweg stoßen, können wir allerdings nicht. Da der Weg unten durch die Schlucht verläuft und wir keinen Fallschirm dabei, müssen wir wohl oder übel umkehren. Also fahren wir zurück nach Monodendri und gehen es von dort aus noch einmal an. Mit detektivischem Spürsinn gelingt es uns, hinter vielen engen und verschlungenen Gässchen den zentralen Dorfplatz und damit den offiziellen Startpunkt der Wanderung auszumachen, doch schon nach weiteren 200 Metern findet unser Unternehmen ein weiteres jähes Ende, als wir auf eine Absperrung stoßen. Die komplette Wanderung ist gesperrt! Und die schlitzohrigen Griechen hätten uns stillschweigend glatt ein Zimmer angedreht…

Zumindest aber ist ein weiterer, wunderbarer Aussichtspunkt auf die Schlucht ausgeschildert, den wir nach einigen hundert Metern erreichen. Hier verbringen wir den ganzen Nachmittag und vergessen bald unseren Frust, was angesichts dieser atemberaubenden Aussicht wohl auch kein Wunder ist:

Pindos

Pindos

Wandern zu den Spronser Seen in Südtirol

Am Morgen brechen wir zu unserer ersten Wanderung auf mit dem Ziel Spronser Seen. Nach einem beschwerlichen Aufstieg über 1.500 Höhenmeter erreichen wir den höchsten Punkt unserer Wanderung und kehren im Gasthof Oberkaser ein.

Oberkaser

Wandern zu den Spronser Seen in Südtirol

Wir

Wandern zu den Spronser Seen in Südtirol

Wandern zu den Spronser Seen in Südtirol

Wie das bei Rundwanderungen so ist, müssen wir jeden Meter, den wir den Berg hinauf gekraxelt sind, nun wieder hinunter. Gegen späten Nachmittag werden wir noch einmal von einer grandiosen Aussicht über Dorf Tirol und Meran verwöhnt, bevor es anschließend steil hinab ins Tal geht.

Meran