Schlagwort: Türkei

  • Fazit Türkei und Einreise Syrien

    Die Türkei ist ein großartiges Reiseland. Kulturhistorisches und Naturschönes gibt es in der Türkei in ungeahnter Fülle. Trotz ihrer geografischen Lage auf zwei kulturell völlig unterschiedlichen Kontinenten wirkt die Türkei nicht wie ein zweigeteiltes Land: Die Türkei ist ein orientalisches Land, sie ist aber auch ein viel europäischeres Land, als so mancher Europäer sich dies vorstellen wird. Die Kulturen verschmelzen in der multikulturellen Metropole Istanbul auf ganz natürliche Weise zu etwas Neuem. Besonders abends und an den Wochenenden sprudelt die Stadt nur so vor Leben.

  • Weltkulturerbe Nemrut Dağı

    Nemrut Dagi ist die über zweitausend Meter hoch gelegene Grabstätte Königs Antiochos I. von Kommagene. Sie stammt aus dem ersten Jahrhundert vor Christus und beeindruckt durch gut erhaltene, mannshohe Köpfe zerbrochener Statuen und andere in Stein gehauene Monumente. Sie liegen verteilt auf zwei von ehemals drei Terrassen, die um einen etwa dreißig Meter hohen, aus faustgroßen Steinen aufgehäuften Grabhügel, angeordnet sind. Von hier hat man einen fantastischen Ausblick auf das umgebende Bergpanorama und den weit zerklüfteten Atatürksee. Allerdings ist es zu dieser Jahres- und Tageszeit hier oben auch arschkalt.

  • Weltkulturerbe Göreme

    Das Weltkulturerbe Göreme ist eine Tuffsteinlandschaft vulkanischen Ursprungs in Kappadokien. Vor über 1.000 Jahren höhlten die Bewohner der Region die charakteristischen Felstürme aus, die sich über Jahrmillionen durch Erosion aus dem mürben Fels gebildet haben. Sie gruben mehrere Stockwerke hohe und tiefe Wohnhöhlen, um sich vor Überfällen der Muslime zu schützen. Im entstandenen, unterirdischen Labyrinth, das bis zu über 80 Meter tief in die Erde reicht, finden sich mitunter ganze Kirchen. Die Landschaft an der Erdoberfläche erinnert an einen Schweizer Käse.

  • Anatolien

    Auf dem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit „Göreme“ geht es hinauf zur Hochebene von Anatolien. Inzwischen sind wir die ersten 10.000 Kilometer gefahren, und die Türkei zeigt hier ein völlig anderes Gesicht, landschaftlich wie kulturell. Eine endlos weite, einsame und karge Ebene, die von Landwirtschaft geprägt ist, erstreckt sich nach allen Seiten. Die Felder sind abgeerntet, die Äcker bestellt. An sich trostlos, aber im herbstlichen Licht bieten sich faszinierende Farbenspiele, und über unseren Köpfen kreisen riesige Vogelschwärme, die sich für die Abreise zu ihren Winterquartieren sammeln.

  • Ruinenstadt Olympos und Chimaira

    Wir befinden uns an der türkischen Riviera, genauer gesagt an der Ostküste Lykiens. Hier findet sich versteckt in den Urwäldern einer kleinen Schlucht, die zu einer traumhaften Bucht hin ausläuft, die antike Ruinenstadt Olympos.

  • Dünen von Patara

    Wer die Dünen von Arcachon in Frankreich beeindruckend, aber touristisch zu überlaufen findet, der wird die Dünen von Patara im türkischen Lykien lieben. Wir zweigen vom Weg an den Strand ab, fahren durch den winzigen Ort einen Hügel hinauf, durch ein kleines Wäldchen zurück in Richtung Küste, und landen an einem grandiosen Aussichtspunkt. Von diesem hochgelegenen Platz, auf dem wir in der Nacht auch campen werden, eröffnet sich ein atemberaubender Blick über eine weite Landschaft aus sanft geschwungenen Dünen in der wohl noch unberührtesten Bucht der türkischen Südküste.

  • Felsengräber von Kaunos

    Die Felsengräber von Kaunos im türkischen Lykien stammen aus dem vierten Jahrhundert vor Christus und wurden aufwändig in den Fels gehauen. Die haben sich damals für ihre Toten noch richtig viel Zeit genommen!

  • Sinterterrassen von Pamukkale

    Die Sinterterrassen von Pamukkale sind für uns das erste der vielen Naturphänomene, die es in der Türkei zu bestaunen gibt. 35 Grad warmes, kalkhaltiges Wasser überströmt einen breiten Hang, kühl dabei ab und bildet durch die Kalkablagerungen poolartige Terrassen, und Wellenmuster wie das Meer im sandigen Untergrund. Das Sonnenlicht taucht den Hang in gleißendes, weißes Licht wie im Winter der Schnee.

  • Pergamon

    Der Name „Pergamon“ ist uns geläufig durch das Pergamonmuseum in Berlin, in dem der namensgebende Pergamonaltar aufgebaut ist. Von der hoch auf einem Bergplateau gelegenen Akropolis stehen heute nur noch einige Säulen, und der gigantische Pergamonaltar befindet sich eben leider nicht dort. Daher beeindruckt uns mehr das riesige und in den steilen Hang gebaute Theater, das rund 10.000 Menschen Platz und einen schwindelerregenden Ausblick bot.

  • Begegnungen

    Ein Stück hinter Troja haben wir am Strand übernachtet und am frühen Morgen eine weitere antike Ruinenstadt besichtigt. Auf dem kleinen Parkplatz sind wir die Einzigen, nutzen die Ruhe für ein Frühstück und sortieren die neuesten Fotos.