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Safari im Samburu National Reserve

Etwa vierzig Kilometer vor Isiolo kommt man am Samburu National Reserve vorbei. Dennis und Maike in Kairo hatten es uns empfohlen. Es ist das erste Naturreservat, das wir uns ansehen werden. Fulco und Marielle sind unschlüssig, da sie Sorge um ihren Bus haben und außerdem organisieren müssten, dass Doerak und Djennis, ihre beiden Niederländischen Schäferhunde, irgendwo versorgt wären. Da es bis Isiolo nicht mehr weit ist, trennen wir uns unbesorgt. Wir wollen uns in zwei Tagen in Nairobi treffen.

Das Samburu National Reserve ist ein vergleichsweise kleines Naturreservat, aber man kommt auf vielen kleinen Wegen sehr nahe an die Tiere heran. Es ist durchzogen von einer ursprünglichen Flusslandschaft. Hier sehen wir unsere ersten Elefanten, Büffel, Giraffen, Zebras, Gazellen und Emus in freier Wildbahn. Raubtiere bekommen wir leider nicht zu sehen, obwohl es Löwen, Leoparden und Krokodile geben soll.

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Safari im Samburu National Reserve

Nach einer Nacht auf dem ungesicherten Camp-Gelände des Samburu National Reserve, wo uns eine Horde Affen einen Besuch abgestattet und versucht hat, in unseren Sprinter einzudringen, machen wir uns glücklich und tief beeindruckt auf den restlichen Weg nach Isiolo. Die paar Kilometer ohne Fulco und Marielle sollten wir nun auch noch unbeschadet überstehen. Aber nein, Irrtum, wir treffen noch einmal auf eine richtig üble Piste. Und, wie könnte es anders sein, wir fangen uns auch gleich einen Platten ein. Ein dicker, langer Dorn hat sich durch einen unserer Reifen gebohrt und für einen schleichenden Platten gesorgt. Diese Büsche mit Dornen so lang wie Messer gibt es hier überall in Kenia. Nun ist es also so weit, der erste Reifenwechsel an unserem Sprinter steht an. Natürlich ist es nicht unser erster Reifenwechsel, aber es ist der erste an einem so großen und schweren Fahrzeug. Wir machen uns aber gut, und nach einer halben Stunde können wir weiterfahren.

Da wir im Gegensatz zu fast allen anderen Afrikafahrern aus Platzmangel nur ein Ersatzrad haben, wäre ein weiterer Platten jetzt schlecht. Und ein Platten kommt auf solchen Pisten selten allein. Aber wir haben Glück und erreichen ohne weitere Zwischenfälle Isiolo. Ab Isiolo gibt es eine Teerstraße, die bis nach Nairobi führt. Mit ungewohntem Komfort gleiten wir nun dahin. Da es noch nicht so spät ist, fahren wir gleich weiter bis nach Timau, das nur wenige Kilometer vor dem Äquator am Fuß des Mount Kenia liegt, dem zweithöchsten Berg Afrikas. Hier gibt es ein wunderschönes, natürlich gelegenes Camp mit Blick auf den Berg: das Timau Camp.